Bericht und Ergebnisse Gespanntrial DMV Championat, 1. und 2. Lauf 2016

Zuletzt aktualisiert: 20 Juni 2016

Am Samstag, 23. und Sonntag, 24. April 2016 fanden auf dem MSC Gelände in Großheubach die ersten beiden Läufe zur DMV Gespanntrial Meisterschaft statt.

Sektionenbauer Jörg Günther hatte schon Wochen vorher mit der Arbeit begonnen und mit Unterstützung von Gert Friedrich und Wiltrud Eckert gegen Dornen und wild abgeladenen Müll gekämpft. Durch dieses Engagement konnten wieder einmal zwei Sektionen genutzt werden, die seit Jahren nicht befahren wurden.

Insgesamt standen für die zwei Tage 12 Gespanntrial- und eine Speedtrial Sektion zur Verfügung.

Geplant war, am ersten Tag die leichteren Sektionen zu befahren. Durch viel Regen wurde daraus allerdings manche Kampf gegen den Schlamm und wenn unterwegs der Schwung verloren ging, half nur noch schieben und zerren und fünf Punkte kassieren, was dem Spaß der Teilnehmer/innen aber keinen Abbruch tat.

Am Sonntag war es zwar noch etwas kälter und es schneite zwischendurch ein bisschen aber wegen der Verhältnisse am Samstag hatte der Veranstalter ein paar Sektionen umgesteckt und es wurden durchweg bessere Ergebnisse gefahren, da der Boden einfach griffiger war.

Hans Greiner und Manuela Aring
Hans Greiner und Manuela Aring
Jörg und Nathalie Bernius
Jörg und Nathalie Bernius
René und Jolanda Van Saane
René und Jolanda Van Saane
Patrick Mosses und Ilka Börstinghaus
Patrick Mosses und Ilka Börstinghaus
Jörg Günther und Gert Friedrich
Jörg Günther und Gert Friedrich
Hans- Werner und Christiane Bauss
Hans- Werner und Christiane Bauss
Jörg Günther und Wiltrud Eckert
Jörg Günther und Wiltrud Eckert
Martin Heller und Oskar Nurtsch
Martin Heller und Oskar Nurtsch

In der Gruppe Trophy (ehemals Experten) konnte an beiden Tagen das Team Hans Greiner/Manuela Aring mit seinem neuen Gespann Montesa Cota 4 RT überzeugen. In gewohnt flüssigem Stil sah es eher nach „fliegen“ als nach „fahren“ aus.

Auf den zweiten Platz fuhren unsere holländischen Gäste, das Team René und Jolanda Van Saane, mit ihrem Montesa Cota 4 RT Repsol Gespann mit gewohnt souveräner Leistung. Und immer dabei, die Eltern und die Hunde, die weder durch Lärm noch durch Auspuffduft zu erschüttern sind. 

Auf Platz drei mit einer wie immer sehr guten Leistung fuhr das Team Hans-Werner und Christiane Bauss mit ihrem Gas Gas HWC Gespann. Das eingespielte Team meisterte auch schwierige Passagen mit viel Engagement und Elan.

In der Cup (ehemals Fortgeschrittenen) Klasse starteten zwei Teams. Jörg Bernius als Fahrer mit Tochter Nathalie als Beifahrerin auf dem vereinseigenen Beta Gespann (da das eigene Gespann zurzeit nicht komplett ist), die in umgekehrter Besetzung noch an der Cup Klasse teilnahmen, belegten den ersten Platz vor dem Team Jörg Günther und Gert Friedrich auf ihrem „alten“ Suzuki Beamish Gespann.

In der Pokal (ehemals Anfänger) Klasse starteten am Samstag drei und am Sonntag vier Teams.

Den ersten Platz belegte das Team Jörg Günther/Wiltrud Eckert auf Suzuki Beamish, die nach einem Sturz für die letzten zwei Sektionen am Samstag auch auf das Vereinsgespann umsteigen mussten, da sich bei der Beamish beide Stoßdämpfer gelockert hatten. Nicht zum ersten Mal half das Teams Van Saane mit Ersatzteilen aus und nach einer Reparatur am Sonntagmorgen konnte das über 40 Jahre alte Gespann weiter gefahren werden.

Auf den zweiten Platz fuhr das Team Patrick Mosses/Ilka Börstinghaus mit ihrem Gas Gas HWC Gespann, die im letzten Jahr erst mit dem Gespanntrialfahren angefangen hatten. Alle Gespanntrialer, die im letzten Jahr dabei waren, konnten mit Freude sehr große Fortschritte bei Ilka und Patrick feststellen. Die Beiden haben mittlerweile zusammen mit dem Team Bauss an einigen Gespanntrial-Wettbewerben – auch im Ausland -  teilgenommen und lassen sich auch von widrigsten Wetterbedingungen nicht abschrecken – weiter so.

Platz drei belegte das Team Bernius, dieses Mal in geänderte Besetzung, mit Nathalie als Fahrerin und dem erfahrenen Jörg Bernius als Beifahrer und Coach. Obwohl Nathalie eine längere Pause im Gespannfahren gemacht hatte, machten sich ihr Gefühl und ihre Erfahrung im Motorradfahren bemerkbar. 

Auf Platz vier fuhr am Sonntag ein ganz neues Team. Martin Heller (ehem. Schwarz) bewegte ein Aprilia Climber Gespann und hatte als Beifahrer seinen Sohn Oskar Nurtsch, 4 Jahre alt. Selbstverständlich fuhr der erfahrene Martin nur so, dass die „Kinderfänger“ auch gut mitlaufen konnten. Der kleine Oskar zeigte keine Angst, befolgte alle Anweisungen, die er bekam und hatte – wie auch alle Zuschauer – einen Riesenspaß.

Bei einem Telefonat am Sonntagabend erfuhren wir, dass Oskar die Heimfahrt im Auto verschlafen hat und dann aber am liebsten gleich wieder im Garten weiter mit dem Gespann gefahren wäre.

Ebenfalls viel Spaß hatten die Teilnehmer/innen am Speedtrial-Wettbewerb (es gibt keine Punkte für Fehler, alles ist erlaubt, Gewinner ist das Team mit der schnellsten Zeit), bei dem die Schlammklumpen nur so durch die Luft flogen und die eine oder andere Beifahrer/in fast an einem Baum oder beim Schieben auf dem Bauch landete. Umkippen ins Gestrüpp war an der Tagesordnung.

An die Zeit von Hans-Werner und Christiane Bauss kam niemand heran. Sie siegten souverän vor René und Jolanda Van Saane und dem Team Hans Greiner/ Manuela Aring.

Ein großer Dank gilt natürlich auch den Punktrichtern Karl-Heinz Volk, Kerstin Luft und Bernd Egly, die trotz Kälte, Regen und Schnee zwei Tage zuverlässig und kompetent ihrer schweren Aufgabe nachkamen.

Außerdem gebührt Dank auch Ursula Volk, Kerstin Luft und Wiltrud Eckert für die selbstgebackenen gespendeten Kuchen und dem Ehepaar Helga und Hermann Neukirchen für die Bewirtung in der Trialhütte.

Alles in allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Vielleicht mit noch ein paar Gespannen mehr.

Bericht: Wiltrud Eckert

 

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